Rückblick: Vasenbank
geteilt, getauscht, verbunden
Die Vasenbank verwandelte die ehemalige Volksbank im Rahmen von #HöhrHinaus in einen lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs. Initiiert und umgesetzt von Elke Sada, Daniela Polz, Monika Debus, Masami hirohata und Nicole Thoss, entstand eine interaktive Ausstellung, die die Vielfalt der keramischen Identität Höhr-Grenzhausens erlebbar machte.
Vorab wurde der Leerstand kurzerhand in einen Ausstellungsraum in leuchtendem Gelb und Pink verwandelt, um die gebrachten Vasen wirkungsvoll in Szene zu setzen. Schon beim Abgeben der Gefäße füllte sich der Raum schnell: Besucherinnen tauschten Anekdoten, Geschichten und Erinnerungen zu den Vasen aus, entdeckten neue Stücke und nahmen schon mal spontan eine Vase in den Blick, die sie im Tausch mitnehmen würden. Auch Keramikerinnen nutzten die Gelegenheit, Fachwissen auszutauschen, Herkunft und Entstehungszeit einzelner Objekte zu diskutieren und das Sammelsurium gemeinschaftlich einzuordnen.


Am Aktionstag selbst konnte fleißig getauscht werden, wodurch die Vasenbank weiter lebendig blieb. Es entstand ein eindrucksvolles Sammelsurium unterschiedlichster Gefäße – von historischen Erbstücken bis zu zeitgenössischen Arbeiten – das Tradition, Wandel und die Weiterentwicklung der Keramik in Höhr-Grenzhausen sichtbar machte. Die Installation zeigte nicht nur die Vielfalt der Stadt, sondern verband Menschen unterschiedlicher Generationen und Interessen in einem spielerischen, kreativen Austausch.
Die Vasenbank war damit weit mehr als eine Ausstellung: Sie wurde zu einem kollektiven Porträt der Stadt, in dem Erinnerungen, Handwerk und Gemeinschaft ineinandergreifen und aus vielen Einzelstücken ein gemeinsames Ganzes entsteht.
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