Projekt: „Was bleibt?“ – Theater im Leerstand

Was passiert, wenn Theater dort entsteht, wo sonst nichts mehr passiert?

Dienstag, 06.10.2026 | 18:00–19:30 Uhr, alte Voba (UG),
Zugang von der Ferbachstraße, Eintritt frei | alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Im Untergeschoss der ehemaligen Volksbank in Höhr-Grenzhausen wird für kurze Zeit aus einem Leerstand ein ungewöhnlicher Kulturort. Das Theaterkollektiv FRIENDS IN PUBLIC arbeitet hier an seinem dokumentarischen Theaterstück „16.12.1944 – Protokoll eines Tages“, einer Auftragsarbeit für das Apollo-Theater Siegen. Eine öffentliche Probe bietet die seltene Gelegenheit, einen solchen künstlerischen Entstehungsprozess unmittelbar mitzuerleben.

theater im leerstand

Theaterkollektiv FRIENDS IN PUBLIC

Dabei geht es längst nicht nur um Theater. Kern des Stücks sind die Themen Erinnerung, Geschichte und Bedeutung von Orten. Der ungewöhnliche Probenort gibt diesen Fragen eine zusätzliche Dimension und ermöglicht einen Bezug zur Entwicklung unserer Stadt: Was bleibt von einem Ort, wenn seine ursprüngliche Nutzung verschwindet? Welche Geschichten verbinden wir mit solchen Orten? Und was kann daraus Neues entstehen?

Im Anschluss an die Probe gibt es Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. So wird der ehemalige Bankraum nicht nur zur Bühne, sondern zu einem Ort, an dem Theater, Geschichte und die Zukunft miteinander ins Gespräch kommen.

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