Projekt: Kostnixladen – Weitergeben statt Wegwerfen!
Ein Projekt von Sophie Bourger & Paulina Sohni
Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 10 – 18 Uhr in der ehemaligen Volksbank in der Rheinstraße 24-26.
Das Team des Kostnixladens informiert:
Um einen reibungslosen Ablauf und eine bedarfsgerechte Nutzung unseres Angebots sicherzustellen, bitten wir um Beachtung der folgenden Hinweise:
- Die Annahme von vollständigen Haushaltsauflösungen ist nicht möglich.
- Saisonale Artikel können ausschließlich innerhalb der entsprechenden Saison abgegeben werden (z. B. Weihnachtsdekoration nur im Zeitraum November bis Dezember).
- Derzeit können keine Trinkgläser und Bücher angenommen werden.
- Von der Abgabe einzelner Gläser, Tassen, Teller ist bitte abzusehen.
- Aktuell besteht weiterhin Bedarf an Regalen sowie stabilen Aufbewahrungsboxen (bitte keine Kartons).
Bei Unsicherheiten hinsichtlich der Abgabe wenden Sie sich bitte direkt an das Team
im Laden oder per E-Mail an: kostnixladen@posteo.de
Darüber hinaus freuen wir uns über zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung an den Öffnungstagen (1. und 3. Samstag im Monat) oder donnerstags von 17 bis 19 Uhr
Zudem möchten wir darüber informieren, dass wir seit dem 18.07.2026 eine Spendenbox im Laden haben. Die Spende ist freiwillig und nicht regulär für die Mitnahme von Ware gedacht. Die Spenden sollen zu 2/3 dem Frauenhaus Westerwald zukommen und 1/3 für die Refinanzierung des Kostnixladens genutzt werden.
Projektbeschreibung
Höhr-Grenzhausen geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie einfach Nachhaltigkeit sein kann.
Alte Volksbank, Rheinstraße 24-26.
Ab dem 18.04.2026 öffnet erstmals der Kostnixladen in der ehemaligen Volksbankbank seine Pforten – ganz unter dem Motto Weitergabe statt Wegwerfen.
Danach immer am 1. und 3. Samstag im Monat von 10 – 18 Uhr.
Es kann ganz ohne Geld eingekauft werden, oder das, was man selbst nicht mehr braucht, abgegeben werden, damit es ein zweites Leben bekommt. Das Sortiment umfasst Haushaltswaren wie Geschirr, Gläser, Deko, Spiele oder Bücher. Kleidung nehmen wir zunächst nicht an und auch sperrige Möbel, die nicht alleine getragen werden können, nehmen wir nicht an. Dafür gibt es aber ein schwarzes Brett, an dem es die Möglichkeit für entsprechende Aushänge geben wird. Je nachdem, wie der Kostnixladen angenommen wird, wird das Sortiment entsprechend unserer Ressourcen fortlaufend erweitert.
So funktioniert die Abgabe:
• Nur zu Öffnungszeiten des Kostnixladens
• Nur bei Mitwirkenden des Kostnixladens, also nicht einfach Sachen abstellen
• Alles soll sauber, vollständig (insbesondere bei den Spielen) und voll funktionsfähig sein – In einem Zustand, wie man es auch Freunden schenken würde.
• Dinge, die man ohne fremde Hilfe tragen kann
➔ Für Sperriges wie Möbelstücke, Kühlschränke etc. gibt es ein Schwarzes Brett für Aushänge
So funktioniert das Einkaufen:
• Während der Öffnungszeiten stöbern und sich etwas aussuchen.
• Einkaufsmenge nach Haushaltsbedarf, damit andere auch noch etwas Schönes finden
• Zerbrechliches kann an der Theke verpackt werden
• Gegenstände, die man nach dem Ansehen nicht nimmt, bitte wieder an den ursprünglichen Platz stellen
Sophie Bourger & Paulina Sohni
Projektleiterinnen
Paulina Sohni und Sophie Bourger sind beide 27 Jahre alt – und doch haben sie sehr unterschiedliche Wege nach Höhr-Grenzhausen geführt. Paulina stammt aus Neuwied und hat sich den Westerwald bewusst als Wahlheimat ausgesucht. Nach ihrer Ausbildung zur Wasserbauerin arbeitet sie heute in der Baumpflege. Ihre Nähe zur Natur, zu handfester Arbeit und zu nachhaltigen Kreisläufen prägt ihren Blick auf die Welt ebenso wie ihre Offenheit für neue Ideen. Was zunächst fremd war, ist für sie inzwischen vertraut geworden: Höhr-Grenzhausen ist ein Ort, mit dem sie sich verbunden fühlt und den sie aktiv mitgestalten möchte.
Sophie hingegen ist in Höhr-Grenzhausen aufgewachsen. Sie kennt die Stadt aus unterschiedlichen Lebensphasen und studiert nun Pädagogik – mit einem besonderen Interesse daran, wie Menschen voneinander lernen, sich begegnen und Gemeinschaft entsteht. Gemeinsam verbindet die beiden, ihre künstlerische Neugier, ihr Sinn für Gestaltung und der Wunsch, Nachhaltigkeit nicht nur im Privaten zu leben, sondern als Idee weiterzutragen. Mit dem Kostnixladen schaffen sie einen Raum des Austauschs mitten in der Innenstadt: einen Ort, an dem Dinge weitergegeben statt weggeworfen werden. Der Laden versteht sich als Einladung, Ressourcen neu zu denken, Interessen zu verbinden und gemeinsam auszuprobieren, wie ein solidarisches Miteinander im Alltag aussehen kann.
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