Projekt: Spaziergangsforschung – Mit dem Auge der Kamera (2)

Projekt mit Jürgen Ghebrezgiabiher

Treffpunkt: Do 15.10. | 15:00 -17:00 Uhr | Laiguegliaplatz

Wie sehen wir unsere Stadt, wenn wir den Alltag einmal mit anderen Augen betrachten? Mit (Handy-)Kamera und neugierigem Blick machen wir uns auf die Suche nach unseren persönlichen Bildern von Grenzhausen – und sammeln dabei neue Perspektiven auf vertraute Orte. Wir halten fest, was uns auffällt, gefällt, irritiert oder etwas bedeutet und bereichern damit die Sammlung „So gesehen – Höhr-Grenzhausen“

Ausblick 2026

  • 15. November: Spaziergang zum Thema „Harmoniepause“

Keine Anmeldung erforderlich.

Spaziergangsforschung im Stadtteil Grenzhausen

Projektleiter Jürgen Ghebrezgiabiher ist neu hier und stellt gerade fest, dass ihn die Nähe zu Flüssen schon seit Jahrzehnten begleitet. Die Weiße Elster war in Leipzig ungefähr so weit von seiner letzten Bleibe entfernt wie der Rhein und die Mosel von seinem jetzigen Zuhause in Höhr-Grenzhausen, von dem aus der Zusammenfluss der beiden über morgendliche Nebelbänke erspürbar wird. Am Main hat er Literatur studiert, an der Themse das Übersetzen. An der Elbe blieb er hauptsächlich seiner lebenslangen Liebe zum Fahrrad treu und reparierte Velos der Generation „zum Selbsttreten“. Seit 2013 ist er frei+schaffend als Sprachwerker und Übersetzer unterwegs.

Für Stadt.Idee.Wirkung bietet er Stadtspaziergänge an. Der Verbindung zwischen Ort und Wort kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn gleichgültig welchen Ort oder welches Gebäude wir aufsuchen: Sie haben alle eine oder sogar zahlreiche Geschichten. Über ihre daraus resultierende Besonderheit und was diese wiederum für unsere Verbundenheit mit Höhr-Grenzhausen bedeutet, wollen wir uns bei unseren Stadtspaziergängen austauschen. Es geht also von der sichtbaren Oberfläche in die „Tiefe“.

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