Projekt: Spaziergangforschung

Projekt mit Jürgen Ghebrezgiabiher
Gaststätten – gestern und heute

15. März | 15 Uhr | Treffpunkt TENNE, Rathausstraße 28

Am Sonntag, dem 15. März 2026, wollen wir im Rahmen des Modellvorhabens STADT.IDEE.WIRKUNG durch die Höhrer Innenstadt spazieren und dem Thema Gaststätten in verschiedene Richtungen auf den Grund gehen.
Treffpunkt: 15 Uhr an der Tenne, Rathausstraße 28. Voraussichtliches Ziel ist der „D-Zug“.
Wir machen uns auf die Suche nach vorhandenen und verschwundenen Gaststätten und wollen erkunden, wie sich diese Orte bis heute weiterentwickelt haben. Was ist aus einer mittlerweile als legendär zu bezeichnenden Wirtshauskultur geworden? Und wie wünschen wir uns heutige Wirtshäuser als Ort sozialer Begegnung?
Ich zähle auf das Ortwissen aller Mitspazierenden, denn ich bin neu hier im Ort. Aber ich darf auch mit großer Freude ankündigen, dass Rudi Himmerich von der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur, kurz GSK, mitspazieren wird. Er gehört zu dem Kreis fabelhafter Menschen, die mit dem Museum für Stadtgeschichte und ihrem stetig wachsenden Archiv das „Gedächtnis der Stadt“ unserer Kannenbäckerstadt bewahren, hegen und pflegen.

Dauer: zirka 2 Stunden. Im Anschluss wird uns Rudi Himmerich in der Zweiten Heimat noch für etwa 1 Stunde mit zahlreichen Bildern und Erinnerungen durch die bemerkenswerte Geschichte der Höhr-Grenzhäuser Wirtshauskultur führen.

Ausblick 2026: Weitere Spaziergangforschungen finden ab April jeweils am 15. des Monats um 15 Uhr statt. Thema und Treffpunkt werden gesondert angekündigt.

Die Spaziergänge stehen allen offen
Keine Anmeldung erforderlich. Jede*r willkommen! Wir treffen uns:

Teilnehmende stehen im Kreis und diskutieren Eindrücke der Innenstadt bei einem Stadtspaziergang in Höhr-Grenzhausen im Modellvorhaben Innenstadt-Impulse.

Ein Rückblick zum Stadtspaziergang im Stadtteil Höhr.

Projektleiter Jürgen Ghebrezgiabiher ist neu hier und stellt gerade fest, dass ihn die Nähe zu Flüssen schon seit Jahrzehnten begleitet. Die Weiße Elster war in Leipzig ungefähr so weit von seiner letzten Bleibe entfernt wie der Rhein und die Mosel von seinem jetzigen Zuhause in Höhr-Grenzhausen, von dem aus der Zusammenfluss der beiden über morgendliche Nebelbänke erspürbar wird. Am Main hat er Literatur studiert, an der Themse das Übersetzen. An der Elbe blieb er hauptsächlich seiner lebenslangen Liebe zum Fahrrad treu und reparierte Velos der Generation „zum Selbsttreten“. Seit 2013 ist er frei+schaffend als Sprachwerker und Übersetzer unterwegs.

Für Stadt.Idee.Wirkung bietet er Stadtspaziergänge an. Der Verbindung zwischen Ort und Wort kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn gleichgültig welchen Ort oder welches Gebäude wir aufsuchen: Sie haben alle eine oder sogar zahlreiche Geschichten. Über ihre daraus resultierende Besonderheit und was diese wiederum für unsere Verbundenheit mit Höhr-Grenzhausen bedeutet, wollen wir uns bei unseren Stadtspaziergängen austauschen. Es geht also von der sichtbaren Oberfläche in die „Tiefe“.

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