Projekt: Meine bunten Wünsche für die Innenstadt

Am Freitag, den 27. Februar 2026, findet im Rahmen des STADTLABORS ein offener Workshop statt, bei dem gemeinsam mit Zeichen und Maltechniken Ideen für ein gemeinsames Bild des Stadtzentrums entwickelt und erprobt werden.

Von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr im Stadtlabor.

Im STADTLABOR haben Teilnehmende die Möglichkeit, mit Farben auf Papier und Leinwand ein gemeinsames Bild eines Stadtzentrums zu gestalten. In einem offenen Workshop werden verschiedene Zeichen und Maltechniken vorgestellt und praktisch erprobt. Neben der Arbeit an einem großformatigen Gemeinschaftswerk besteht die Gelegenheit, das Gelernte auch auf kleineren Formaten umzusetzen.

Das Workshopteam begleitet den Prozess und steht bei Fragen oder bei der Umsetzung eigener Ideen unterstützend zur Seite. Der offene Workshop findet im Jahr 2026 an drei Terminen statt. Das STADTLABOR ist jeweils für drei Stunden geöffnet. Die Dauer der eigenen Teilnahme kann individuell gewählt werden.

Eingeladen sind alle Interessierten, unabhängig von Vorkenntnissen, die unterschiedliche Mal und Zeichentechniken kennenlernen oder vertiefen möchten. Eine Anmeldung ist möglich, ebenso ein spontaner Besuch.

Materialien werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Zudem stehen Malkittel bereit, um die eigene Kleidung zu schützen. Alle im STADTLABOR entstehenden Arbeiten werden archiviert und später an ausgewählten Orten im Stadtgebiet ausgestellt.

Elke Sada arbeitet seit 20 Jahren als freischaffende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Keramik und Malerei. Seit ihrem Studienabschluss mit einem Master of Arts in London 2005 hat sie an verschiedenen Orten gelebt. Ihre letzte Heimat Leipzig hat sie nach zwölf Jahren im Sommer 2025 verlassen und ist nach Höhr-Grenzhausen gezogen. Die Geschichte der Keramik und die bewegte zeitgenössische Keramikszene haben es ihr angetan, der hügelige Westerwald tut sein übriges noch dazu. Sie ist für ihre expressiven und farbintensiven Werke bekannt, war mehrmals Gastkünstlerin auf internationalen Keramikfestivals und liebt es Menschen zum Gestalten zu motivieren.

Susanne Henzel lebt und arbeitet in ihrer Wahlheimat Höhr-Grenzhausen. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich im kreativen Raum von Malerei, Tanz und kunsttherapeutischer Praxis. Die gelernte Töpferin versteht Kunst als bewegten, lebendigen Entwicklungsraum. In ihrer Malerei verbinden sich Farbe, Rhythmus und Körperlichkeit, oft inspiriert durch tänzerische Impulse. Ihre Arbeiten entstehen prozessorientiert: nicht das fertige Bild steht im Vordergrund, sondern der Weg dorthin. Diese Haltung findet sich ebenso in ihren pädagogisch, therapeutischen Projekten wieder, in denen sie kreative Prozesse als Zugang zu persönlicher Entfaltung erfahrbar macht.

Mit Spontanität und Empathie begleitet sie in ihren Kursen Menschen jeden Alters beim Entdecken ihrer schöpferischen Möglichkeiten.

Susanne Schmidt wusste schon zu Berufsschulzeiten, dass Höhr-Grenzhausen mit seiner lebendigen Künstlerszene ein ganz besonderer Ort ist. Deshalb zog die Keramikerin 1999 von Koblenz in die Kannenbäckerstadt und hat es bisher nicht bereut. Seit 2009 betreibt sie mit ihrem Lebensgefährten in Grenzhausen das Café Libre. In ihrer Werkstatt direkt nebenan gibt sie zahlreiche Kurse und baut als „die Hausfrau“ keramische Häuser aus den Tonresten ihrer Kursteilnehmer. Selbst ein abgeschlossenes Lehramtsstudium konnte sie nicht aus ihrer Werkstatt locken. Zu sehr liebt sie das selbstbestimmte Leben als Künstlerin und den Kontakt zu Cafégästen und Workshopteilnehmenden.

Elke Sada
Susanne Henzel
Susanne Schmidt
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