Projekt: Geschenke an die Stadt
Am Freitag, den 20. März 2026, ist das STADTLABOR für einen offenen Keramikworkshop über drei Stunden geöffnet.
Von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr im Stadtlabor, Rathausstr. 29, Höhr-Grenzhausen.
Im STADTLABOR entstehen in einem offenen Keramikworkshop kleine Objekte aus Ton, die nach dem Brand an ausgewählten Orten in der Innenstadt ihren Platz finden. Dabei werden verschiedene Aufbau und Dekortechniken vorgestellt und praktisch erprobt. Das Workshopteam begleitet den Prozess und unterstützt bei der Umsetzung eigener Ideen.
Der Workshop findet 2026 an drei Terminen statt und ist jeweils für drei Stunden geöffnet. Die Teilnahme ist zeitlich flexibel und ohne Vorkenntnisse möglich. Eine Anmeldung ist ebenso möglich wie ein spontaner Besuch.
Materialien werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Alle entstandenen Arbeiten werden archiviert und später an ausgewählten Orten im Stadtgebiet ausgestellt oder platziert. Ein gemeinsamer Termin zum Anbringen der Objekte wird noch bekannt gegeben und dokumentiert.

Keramikerin bei der Arbeit.
Elke Sada arbeitet seit 20 Jahren als freischaffende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Keramik und Malerei. Seit ihrem Studienabschluss mit einem Master of Arts in London 2005 hat sie an verschiedenen Orten gelebt. Ihre letzte Heimat Leipzig hat sie nach zwölf Jahren im Sommer 2025 verlassen und ist nach Höhr-Grenzhausen gezogen. Die Geschichte der Keramik und die bewegte zeitgenössische Keramikszene haben es ihr angetan, der hügelige Westerwald tut sein übriges noch dazu. Sie ist für ihre expressiven und farbintensiven Werke bekannt, war mehrmals Gastkünstlerin auf internationalen Keramikfestivals und liebt es Menschen zum Gestalten zu motivieren.
Susanne Henzel lebt und arbeitet in ihrer Wahlheimat Höhr-Grenzhausen. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich im kreativen Raum von Malerei, Tanz und kunsttherapeutischer Praxis. Die gelernte Töpferin versteht Kunst als bewegten, lebendigen Entwicklungsraum. In ihrer Malerei verbinden sich Farbe, Rhythmus und Körperlichkeit, oft inspiriert durch tänzerische Impulse. Ihre Arbeiten entstehen prozessorientiert: nicht das fertige Bild steht im Vordergrund, sondern der Weg dorthin. Diese Haltung findet sich ebenso in ihren pädagogisch, therapeutischen Projekten wieder, in denen sie kreative Prozesse als Zugang zu persönlicher Entfaltung erfahrbar macht.
Mit Spontanität und Empathie begleitet sie in ihren Kursen Menschen jeden Alters beim Entdecken ihrer schöpferischen Möglichkeiten.
Susanne Schmidt wusste schon zu Berufsschulzeiten, dass Höhr-Grenzhausen mit seiner lebendigen Künstlerszene ein ganz besonderer Ort ist. Deshalb zog die Keramikerin 1999 von Koblenz in die Kannenbäckerstadt und hat es bisher nicht bereut. Seit 2009 betreibt sie mit ihrem Lebensgefährten in Grenzhausen das Café Libre. In ihrer Werkstatt direkt nebenan gibt sie zahlreiche Kurse und baut als „die Hausfrau“ keramische Häuser aus den Tonresten ihrer Kursteilnehmer. Selbst ein abgeschlossenes Lehramtsstudium konnte sie nicht aus ihrer Werkstatt locken. Zu sehr liebt sie das selbstbestimmte Leben als Künstlerin und den Kontakt zu Cafégästen und Workshopteilnehmenden.



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